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Grenzen von Mitarbeiterbefragungen

Risikominimierung durch Realismus

  • Eine MAB beschreibt Kulturaspekte.
  • Eine Kulturanalyse führt zu Erwartungen. Daher müssen möglichst schnell sichtbare Konsequenzen folgen, sonst wird sie unglaubwürdig und die Überprüfungsanalyse – nach z.B. 3 Jahren – wird nicht ernst genommen.
  • Einer offenen und ehrlichen Diskussion der Ergebnisse muss eine klare Diagnose folgen, die als Basis zur Handlungsempfehlung dient.
  • Nur eine Mitarbeiterbefragung, die für alle Interessengruppen relevante Themen aufgreift, sollte realisiert werden.
  • Es besteht das Risiko, dass der Handlungsbedarf, der gesehen wird, so umfangreich ist, dass man ihn kaum lösen kann.
  • Es besteht die Gefahr, dass dem Thema, das am negativsten erscheint, der größte Handlungsbedarf zugeschrieben wird. Es kann jedoch sein, dass gerade dieses Thema schon enttabuisiert oder ohnehin ein aktuelles Modethema ist.
  • Die MAB deckt Dinge, die unter den Teppich gekehrt wurden auf, dies führt oft zur Abwehr z.B. durch in Infragestellung der Erhebung, des Verfahrens…hier ist hohe Transparenz –  ein Weg zur Motivation und Vertrauensbildung – notwendig.